Nicht ohne Genugtuung buchten wir für diese Diskussionsveranstaltung der Grünen Wirtschaft Wien die Alte WU – eine der Brutstätten des Neoliberalismus in Österreich. Wir suchten Antworten auf die Fragen, ob es überhaupt möglich ist, nachhaltig – im Sinne von ökologisch und sozial nachhaltig – Geld anzulegen, wie seriös Banken dazu beraten, wie sehr im Finanzbereich Greenwashing betrieben wird und ob man das als »einfache Konsument:in« überhaupt irgendwie durchschauen kann. Am Podium saßen die Journalistin Sarah Kleiner, der WWF-Finanzexperte Jakob Mayr und der Ökonomen und Wirtschaftsethiker Herbert Ritsch. Die Veranstaltung wurde von der Genossenschaft für Gemeinwohl unterstützt.

Facts

  • Location: Alte WU, 1090 Wien
  • Dauer: ca. 4h
  • Teilnehmer:innen: >60

Manöverkritik

Gut war:

  • Mit der Auswahl der Location war bereits eine Botschaft verknüpft.
  • Spannendes, sich ergänzendes Panel
  • Reger Austausch mit dem Publikum

Nicht so gut war:

  • Veranstaltungsräume, die extensiv angelegt sind (hier die Alte WU), bedürfen der klaren, gut sichtbaren Beschriftung innen wie außen.
  • Auch wenn Vortragende viel (Interessantes) zu sagen haben, weise sie klar auf die ihnen zustehende Redezeit hin.
  • Spare nicht bei der Fotografin, du wirst es bereuen 🙈