Alexandra
Fiedler-Lehmann

Portrait von Alexandra Fiedler-Lehmann

unbequem,
beharrlich,
humorvoll,
gut.

Ich empfinde das Wort „Gutmensch“ nicht als Schimpfwort. Im Gegenteil: die Welt braucht mehr – viel mehr – gute Menschen. Diesen und deren Ideen Gehör bzw. Öffentlichkeit zu verschaffen, motiviert mich.

Doch wer vorankommen will, braucht Widerspruch, braucht jemanden, der die richtigen Fragen stellt.
Meine Erfahrung in Marketing und Trainingssituationen ermöglichen es mir, diese Fragen zu formulieren.

Mit Beharrlichkeit und einer gewissen Schonungslosigkeit gehe ich den Dingen auf den Grund.

Das muss (Gut)mensch aushalten können.

01 / Die Expertise

Meine Erfahrung - Dein Benefit

Ausgebildet

Als studierte Kommunikationswissenschafterin und Marketingfachfrau kenne ich die Gesetzmäßigkeiten der Verkaufskommunikation. Dem dynamischen Wandel der Kommunikationsmittel begegne ich mit steter Fortbildung – theoretisch wie praktisch.

Trainerin und Moderatorin

Als ausgebildete Trainerin und erfahrene Moderatorin steuere ich den Austausch so, dass wir zu einem Ergebnis kommen, das deine Erwartungen sehr wahrscheinlich übertrifft.

KMU-erfahren

Seit der Gründung meiner eigenen Agentur 2004 habe ich weit über 100 UnternehmerInnen – allesamt KMU – beraten. Ich arbeite mit den Einschränkungen und Chancen die sich daraus ergeben.

02 / Work Experience

Verschlungene Pfade auf einer geraden Linie

Die Grüne Wirtschaft

Seit 10 Jahren bin ich Mitglied der Regionalleitung der Grünen Wirtschaft Wien. Wir leiten demokratisch die Geschicke der größten grüne Fraktion in der Wirtschaftskammer. Meine Aufgabe ist es unter anderem, die Netzwerk- und Fortbildungsveranstaltungen zu konzipieren und zu organisieren. Unterstützt werde ich dabei von meinen Kolleginnen und einem tollen Backoffice.

Die strenge Kammer

Die Werbebranche besteht zum überwiegenden Teil aus EPU und Kleinstunternehmen. In der Wirtschaftskammer waren diese aber kaum vertreten. Das wollte und konnte ich ändern. Seit 2007 setze ich mich - ehrenamtlich - für deren Anliegen in der Fachgruppe Werbung ein. Mein Ziel ist es, dass die Mitglieder ihren Kammerbeitrag gerne einzahlen! Unter einer grünroten Führung bis 2020 sind wir diesem Ziel einen großen Schritt näher gekommen! Seit 2025 sind wir allerdings wieder in Opposition. Wir üben unsere Kontrollfunktion aus und versuchen die eine oder andere sinnvolle Idee durchzusetzen bzw. besonders sinnlose zu verhindern. Nicht immer erfolgreich...

Selbständig: 2004 bis heute

Erst externe Kommunkationsleiterin bei Dialog Direct, dann freie Konzeptionistin bei Element Q und letztlich die Gründung der Kleinen Agentur, einer Full-Service-Agentur für KMU. Den Umgang mit kleinen Budgets war ich ja mittlerweile gewohnt. Außerdem dachte ich - und denke noch immer -, dass auch kleine Unternehmen ein Recht auf professionelle Beratung hätten. Nach 10 Jahren klein, wurde die Agentur gut 😉

Ab nun gut: 1994-2004

Nach der Geburt meiner Kinder war die 60h-Woche in der Agentur keine Option mehr. Ich wechselte zur Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000, zunächst als Werbe- dann als Marketingleiterin.

Als Bereichsleiterin saß ich auch im geschäftsführenden Gremium. Hier machte ich erstmals Bekanntschaft mit eingeschänkten Budgets und deren schwieriger Vereinbarkeit mit sozial und ökologisch verträglichen Produktionsprozessen. Und damit, dass die, die ohnedies schon wenig haben, am ehesten bereit sind zu geben. Mit der aufstrebenden Werbeagentur Jung von Matt entwickelten wir zum 20. Geburtstag von GLOBAL 2000 die Kampagne "Pestizide sind gefährlich. Nicht nur für Insekten". Sie wurde eine der erfolgreichsten Kampagnen Österreichs und 6 Mal mit Gold vom CCA ausgezeichnet.

Angewandtes Marketing 1995-1999: Werkstudio

Das Werkstudio war in den 80er und 90er Jahren wahrscheinlich eine der kreativsten und erfolgreichsten Agenturen in Österreich. Ich bewarb mich mit einem Blondinenwitz, mein Aufnahme-„gespräch“ dauerte drei Tage. Spezialisiert auf Gesundheitsmarketing - vom verschreibungspflichtigen Arzneimittel über PR-Initiativen wie die Kopfschmerzambulanz bis zum Abnehmprodukt - lernte ich dort das Handwerk des Marketings vom genialen Lehrmeister Toman Rom. Dieser ging schon gerne mal mit einem zu kleinen Micky Maus-Pullover bekleidet, wo der Bauch hervorlugte, in pinkfarbenen Cowboy-Stiefeln zum Kunden.

Ich schrieb Texte, produzierte Radiospots, diskutierte auf Augenhöhe mit Oberärzt:innen und Primaren. Wir bauten Marken auf, die z.T. heute noch Marktführer sind.

Vom Assi zur Kontakterin Krupp & Reischer 1994-1995

1994 erfolgte der Beginn einer klassischen Agentur-Karriere: Ich wurde Kontaktassistentin bei Krupp & Reischer. Zum ersten Mal in meinem Leben arbeitete ich mit einem Apple: monochromer Bildschirm mit einer Diagonale ca. 23 cm :=0

Dank unseres Kunden Nissan und unserer Producerin Martina lernte ich rasch den Unterschied zwischen Offset & Siebdruck (so manche Micra Mouse fährt heute noch mit unseren Aufklebern herum!), zwischen Rolle & Bogen.

Wir zählten noch nach, ob die Filme (Druckvorlagen) vollständig waren und fuhren auf geile, ungesunde Betriebsausflüge. Als meine Kontakterin Krupp & Reischer verließ, wurde ich ihre Nachfolgerin. Zu meinen Kunden zählten neben Nissan, Interio und BASF.

Ausbildung & erste Schritte 1989-1992: Uni Wien, WIFI, ...

Gleich nach der Matura stieg ich in die Kommunikationsbranche ein: Ferialpraktikum bei Mang & Partner (Almdudler, Inku), 4 Monate PR in der Agentur Zembaty (AUVA, Elisabeth Arden, Wienerwald) wo ich erste Artikel über so nervenzerfetzende Themen wie Holzstaub oder Lärmschwerhörigkeit publizierte und erst- (und letzt)malig die durchaus ungustiöse elektro-pathologische Sammlung im Narrenturm besuchte: Ich musste ein Experteninterview über die Gefahren von Strom machen.

Davor und nebenbei studierte ich Kommunikationswissenschaft. Nach dem Studium war zwar mein Kopf voll, aber ich hatte nicht das Gefühl, eine Berufsausbildung zu haben. Ich legte daher noch eine Marketingausbildung drauf: 2 Jahre berufsbegleitend am WIFI.

03/Was mich weiterbringt

Entwicklung

Es gibt drei einschneidende berufliche Weichenstellungen, die mich nachhaltig verändert haben: mein Burnout, das mir klar meine Grenzen aufgezeigt hat und mich (indirekt) zum Malen gebracht hat, wofür ich mir heute mehrmals in der Woche Zeit nehme; die Ausbildung in Positiver Psychologie, mit der ich aktiv gegen meinen angeborenen Pessimismus vorzugehen versuche und das Improvisationstheater. Impro habe ich angefangen, um meinen Perfektionismus zurückzudrängen und mich nicht mehr für Lächerlichkeiten, wie Versprecher bei Moderationen, zu schämen. Und was soll ich sagen: Es klappt hervorragend und macht dabei auch noch unheimlich Spaß!

04 / Noch mehr Gutes

Spenden

Nomen est omen. Insofern nehme ich auch die Bedeutung von „gut“ als „geselllschaftlich gut“ ernst.

Einerseits engagiere ich mich seit 2007 unentgeltllich für die Grüne Wirtschaft in der Wirtschaftskammer.
Das mag auf den ersten Blick vielleicht befremdlich wirken und wenig mit „gut“ zu tun haben.
Ich kann Ihnen aber aus erster Hand bestätigen, dass wir dort sehr viele, sinnvolle und „gute“ Dinge für unsere BranchenkollegInnen in die Wege leiten.

Mit Geld Gutes bewirke ich zusätzlich, indem ich regelmäßig folgende Non-Profit-Organisationen unterstütze:

Amnesty International

Animal Spirit

Caritas

Flüchtlingshilfe Ute Bock

GLOBAL 2000

Tierparadies Schabenreith

Wikipedia

Hier wird vieles gut!