Wer noch nie an einem EU-Projekt mitgearbeitet hat, kann sich das kaum vorstellen. Alleine die Vorlaufzeit kann mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Der bürokratische Aufwand ist erdrückend, da jeder Arbeitsschritt – verständlicherweise – dokumentiert, jede Arbeitsstunde belegt werden muss. Dessen ungeachtet war es eine sehr lehrreiche, positive Erfahrung, vor allem dank der konsequenten Projektleitung durch akaryon.
Meine Arbeitsbereiche waren die Zielrguppenanalysen, die „Dissemination“ also die Öffentlichkeitsarbeit, und das Kund:innenbindungsprogramm. Wir arbeiteten mit einigen Hauptprojektpartner:innen zusammen, wie der TU Graz, dem FLI Fachbüro Landschaftsökologie interdisziplinär, BMD Business Software, Circular Analytics, einigen Handelsunternehem und vielen anderen Stakeholdern zusammen. Die ersten Arbeitsschritte erfolgten 2019, das Projekt wurde 2023 abgeschlossen.
Die Herausforderungen:
- Zusammenspiel mit vielen anderen Akteure:innen, die nicht dieselbe Sprache sprechen und unterschiedliche Perspektiven haben
- extrem komplexe Inhalte für ein Fachpublikum ebenso interessant zu gestalten wie für Lai:innen
- Genauigkeit in der Dokumentation meiner Arbeit